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#1 14.02.2022 06:46

Aloe
Neues Mitglied
Registriert: 14.02.2022
Beiträge: 3

Kentia versus Goldfrucht versus Bettelnuss

Hallo,

Ich ziehe ins neue Haus und habe  eine Art Atrium (über offene Treppenhaus integriert, man hat in der mitte von Treppenhaus ein Wand auf welchen man wunderbar Palme stellen kann) mit viel Raum und sehr viel Licht auch von Dach-Fenster und eine Höhe von 5m. Da kann ich sehr prominent und mit viel Platz  eine bis zwei Palmen stellen.

Da es da kaum direkte Sonneneinstrahlung gibt sollte es eher eine Regenwaldpalme sein.

1. Gibt es Pro und Contras zwischen die drei oben genannten Palmen Arten?

Ich habe mir es überlegt eine Palme „buschig“ wachsen zu lassen, und die Andere  als ein Stamm zu ziehen. Also ich würde bei Zweiten, Seitentriebe entfernen und die Palme dann in die Höhe, mit dicken Stamm wachsen lassen.
2. Welche von den 3 Arten würde sich am besten dafür eignen (Stamm)? Kann ich einfach eine Palme  von ca 150cm Höhe nehmen und  bei Würzelnknolle einzelne Triebe abtrennen? Oder soll ich einfach alle Triebe bis auf Stamm abschneiden?

Danke, Aloe

Beitrag geändert von Aloe (14.02.2022 06:46)

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#2 14.02.2022 09:29

Karin
Senior-Mitglied
Registriert: 27.09.2012
Beiträge: 2.248

Re: Kentia versus Goldfrucht versus Bettelnuss

hallo, von den og. Palmen wächst nur Goldfruchtpalme als Busch, daß heißt, sie bildet Ausläufer. Wenn diese Palme im Handel angeboten wird, sind aber viele Samen in einen Topf gegeben, die dann keimen und jede für sich erstmal eine eigenständige Palme ist. Der buschige Wuchs stellt sich erst später ein, wenn die Palme schon älter ist. Dann bildet jede einzelne Pflanze in dem Topf für sich Ausläufer. Man könnte auch beim Kauf eines solchen Goldfruchtpalmen-Tuffs alle einzelnen gekeimten Sämlinge jeweils  in einen separaten Topf pflanzen, die dann später Ausläufer bilden würden.

Die beiden anderen bilden alle beide einen Stamm und bekommen keine Ausläufer! Da die beiden letzteren aber oft als Tuff gepflanzt im Handel angeboten werden, sieht es so aus, als ob sie buschig wachsen. Wenn ich mal solche einen Tuff gekauft hatte, habe ich gleich die Pflanzen geteilt und eigenstständig eingepflanzt, weil dieser Tuff früher oder später sowieso eingeht.

Ob das so gut ist, immer bei der Goldfruchtpalme alle Ausläufer abzuschneiden, bezweifel ich! Ich hab das auch nicht so recht verstanden, warum man einen Goldfruchtpalmenbusch kaufen will, aber dann alle Ausläufer entfernen will, um einen Stamm zu ziehen?! Dann kann man doch gleich  eine stammbildende Palme kaufen!

Die beiden erstgenannten Palmen sind empfehlenswert, aber die Betelnusspalme (Areca) würde ich nicht empfehlen, da sie als schwierig in der Haltung anzusehen ist. Habe alle drei in Pflege bzw. gehabt. Betelnuss ist immer nach kurzer Zeit eingegangen, obwohl ich langjährige Erfahrung in der Anzucht und Pflege von Palmen habe (50 Jahre)!

Ich würde vorschlagen, dort eine Kentiapalme zu platzieren, die einen Stamm bildet irgendwann und eine Goldfruchtpalme, die buschig wächst. Aber dann dort nichts abschneiden!
LG Karin

Beitrag geändert von Karin (14.02.2022 09:33)


Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere Dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr, die Zukunft noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. (Gautama Siddharta Buddha)

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#3 14.02.2022 09:52

Aloe
Neues Mitglied
Registriert: 14.02.2022
Beiträge: 3

Re: Kentia versus Goldfrucht versus Bettelnuss

Karin schrieb:

hallo, von den og. Palmen wächst nur Goldfruchtpalme als Busch, daß heißt, sie bildet Ausläufer. Wenn diese Palme im Handel angeboten wird, sind aber viele Samen in einen Topf gegeben, die dann keimen und jede für sich erstmal eine eigenständige Palme ist. Der buschige Wuchs stellt sich erst später ein, wenn die Palme schon älter ist. Dann bildet jede einzelne Pflanze in dem Topf für sich Ausläufer. Man könnte auch beim Kauf eines solchen Goldfruchtpalmen-Tuffs alle einzelnen gekeimten Sämlinge jeweils  in einen separaten Topf pflanzen, die dann später Ausläufer bilden würden.

Die beiden anderen bilden alle beide einen Stamm und bekommen keine Ausläufer! Da die beiden letzteren aber oft als Tuff gepflanzt im Handel angeboten werden, sieht es so aus, als ob sie buschig wachsen. Wenn ich mal solche einen Tuff gekauft hatte, habe ich gleich die Pflanzen geteilt und eigenstständig eingepflanzt, weil dieser Tuff früher oder später sowieso eingeht.

Ob das so gut ist, immer bei der Goldfruchtpalme alle Ausläufer abzuschneiden, bezweifel ich! Ich hab das auch nicht so recht verstanden, warum man einen Goldfruchtpalmenbusch kaufen will, aber dann alle Ausläufer entfernen will, um einen Stamm zu ziehen?! Dann kann man doch gleich  eine stammbildende Palme kaufen!

Die beiden erstgenannten Palmen sind empfehlenswert, aber die Betelnusspalme (Areca) würde ich nicht empfehlen, da sie als schwierig in der Haltung anzusehen ist. Habe alle drei in Pflege bzw. gehabt. Betelnuss ist immer nach kurzer Zeit eingegangen, obwohl ich langjährige Erfahrung in der Anzucht und Pflege von Palmen habe (50 Jahre)!

Ich würde vorschlagen, dort eine Kentiapalme zu platzieren, die einen Stamm bildet irgendwann und eine Goldfruchtpalme, die buschig wächst. Aber dann dort nichts abschneiden!
LG Karin

Danke vielmals, Karin, das ist genau Input das mir Hilft! Ich werde dann mir eine Kentia Topf kaufen und  Stämme dann trennen und einzeln aufziehen. Die Goldfruchtpalme lasse ich dann mehrere Stämme zusammen und dann lasse sie  „wuchern“. 

Schliesslich  werden die Palme in die Höhe und Breite ganz viel Platz haben…

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#4 14.02.2022 11:25

flow
Senior-Mitglied
Registriert: 05.06.2013
Beiträge: 1.110

Re: Kentia versus Goldfrucht versus Bettelnuss

Was ich noch bedenken würde: Howea forsteriana ist von den genannten die grösste Art. Die Krone kann gut und gerne über 5 Meter Durchmesser erreichen. Allenfalls würde sich da die kleinere Schwester, Howea belmoreana anbieten. Die findet man zwar nicht oft, aber Spezialgärtnereien bieten sie manchmal an.

Ansonsten würden sich auf jeden Fall noch diverse Chamaedoreaarten anbieten. Da gibt es auch grössere und kleinere. Auch Rhapis gehen super drinnen.

LG Flo


Solothurn, 443 M.ü.M. Zone tD? / 7a?  - Sobre todo aprendan y no olviden que la vida se construye en sueños y se materializa con amor. -

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#5 14.02.2022 12:56

Aloe
Neues Mitglied
Registriert: 14.02.2022
Beiträge: 3

Re: Kentia versus Goldfrucht versus Bettelnuss

flow schrieb:

Was ich noch bedenken würde: Howea forsteriana ist von den genannten die grösste Art. Die Krone kann gut und gerne über 5 Meter Durchmesser erreichen. Allenfalls würde sich da die kleinere Schwester, Howea belmoreana anbieten. Die findet man zwar nicht oft, aber Spezialgärtnereien bieten sie manchmal an.

Ansonsten würden sich auf jeden Fall noch diverse Chamaedoreaarten anbieten. Da gibt es auch grössere und kleinere. Auch Rhapis gehen super drinnen.

LG Flo

Danke, die werde ich mir auch anschauen. Allerdings das spezielle an meinem Standort ist dass die Palme  um sich herum einen  Raum ausfüllen darf in die breite und auch in die Höhe (5m). Ich hätte gerne in ein Paar Jahren eine entsprechend grosse Palme, das wird Phantastisch ausschauen.

Ich werde mir kleinere Palmen kaufen ca 130 -150 cm, diese dann richten und umtopfen. Dann mal sehen wie viel davon sich gut entwickelt und wann wird es zu eng..

LG, Aloe

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