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#1 30.06.2017 22:36

Ventricosa
Mitglied
Registriert: 30.06.2017
Beiträge: 14

Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo liebe Forum-Community,

nach dem Umzug in eine neue Wohnung bin ich nun fest entschlossen, meinen schwarzen Daumen abzulegen und mir ein paar schöne Palmen anzuschaffen, die ich auch fachgerecht versorgen möchte. Meine Goldfruchtpalme gedeiht sehr gut, allerdings ist sie auch erst seit einem Monat bei uns.

Ich habe mir online eine Bangalowpalme (Archontophoenix cunninghaminia) in einer Größe von 120 cm bestellt. Das gute Stück wurde noch nicht geliefert, aber ich möchte unnötige Anfängerfehler vermeiden.

Die Palme möchte ich gerne neben das Fenster (Südseite) in eine Ecke stellen. Ich mag den Gedanken an einen schlanken Stamm und saftig-grüne Wedel, die mir ein grünes Dach bieten, wenn ich auf dem Sofa liege smile Der Raum ist insgesamt sehr lichtdurchflutet.

Ich habe gelesen, dass die Bangalowpalme relativ pflegeleicht ist, eher schnell wächst, viel Wasser mag, auch mit Halbschatten klarkommt und nur gelegentlich gedüngt werden muss. Könnt ihr das bestätigen? Die Aussagen im Netz sind ja oftmals sehr widersprüchlich...

Nun zu meinen Fragen:

Muss die Palme direkt nach Ankunft in einen größeren Topf umgepflanzt werden?
Ist es schlimm für die Palme, wenn die Blätter wegen der Wände knicken? (Ich kann sie wegen Platzmangel leider nicht viel weiter in den Raum stellen)
Wenn ja, kann man die Pflanze ein wenig beschneiden?
Muss ich mir eine Drainage gegen Staunässe selber machen, oder reicht Palmenerde aus dem Baumarkt?
Wie kann man Spinnmilben und anderen Schädlingen vorbeugen?

Für jeden weiteren Tipp bin ich euch sehr dankbar, ich bin - wie gesagt - noch Neuling auf dem Gebiet der Pflanzenkunde wink

Vielen Dank schonmal für eure Antworten!

Liebe Grüße
Sarah

Beitrag geändert von Ventricosa (30.06.2017 23:09)

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#2 01.07.2017 07:24

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.372

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo Sarah,

willkommen im Forum.

Grundsätzlich liegst du mit dem Pflegeansatz schon einigermaßen richtig. Die Palme kommt aus den Regenwäldern und Sümpfen der Ostküste Australiens. Sie mag vor allem auch hohe Luftfeuchtigkeit, was im Winter in unseren beheizten Räumen immer zum Problem werden kann. Da musst du dir also etwas einfallen lassen.

Ich würde wahrscheinlich einen großen Untersetzer oder Übertopf nehmen, in dem dann etwas Wasser steht. Den Pflanztopf mit der Palme solltest du etwas hoch setzen (z.B. mit einem kleineren umgedrehten Untersetzer) oder einen etwas tieferen Pflanztopf nehmen, in den du unten eine großzügige Drainageschicht aus Blähton o.ä. gibst. Möglicherweise ist auch Hydrokultur eine Alternative.

Das beantwortet wahrscheinlich schon deine erste Frage. Wahrscheinlich musst du umtopfen, denn online bestellte Pflanzen werden auf Grund des Gewichts meist in (zu) kleinen Töpfen geliefert. Wenn die Wedel irgendwo anstoßen, werden sich wahrscheinlich mit der Zeit trockene Spitzen bilden. Die kannst du dann auch abschneiden, aber solange sie grün sind, würde ich das nicht machen.
Ich selbst bin kein Freund fertiger Erdmischungen. Idealerweise mischt du Kübelpflanzenerde oder Kokohum oder Pinienrinde mit mineralischem Substrat (Lavamulch, gebrochener Blähton oder Bimsstein o.ä.), was auch immer du im Baumarkt oder Gartencenter findest. Das ist etwas aufwendiger, aber die Palme wird es dir danken. Beim Mischungsverhältnis gelten einige einfache Regeln:
- Je höher der mineralische Anteil, desto geringer die Gefahr von Staunässe
- Je höher der organische Anteil, desto weniger, aber umso vorsichtiger muss gegossen werden

Schädlingen i.a. kann man durch gute Pflege vorbeugen. Je besser die Bedingungen für die Palme in Bezug auf Licht, Wasser, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Nahrung (Dünger), desto widerstandsfähiger ist ihr Immunsystem.

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#3 01.07.2017 08:15

Ventricosa
Mitglied
Registriert: 30.06.2017
Beiträge: 14

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo Frank,

vielen Dank für deine Antwort! Gibt es denn eine Faustregel, wie viel größer der neue Topf nach dem Umpflanzen sein muss?

Nutzen Pflanzenprofis denn i.d.R. keine Übertöpfe? Man müsste ja ständig neue kaufen, wenn der Topf immer größer wird...?

LG
Sarah

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#4 01.07.2017 09:29

MarcTHR
Mitglied
Registriert: 28.12.2015
Beiträge: 338

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo Sarah,

ganz klar sind Archontophoenix-Arten wirklich attraktive Palmen mit elegantem und sehr tropisch anmutendem Wuchs. Als Zimmerpalmen haben sie sich nie wirklich durchsetzen können, da sie bei ungenügendem Lichtangebot und trockener Luft schnell kränkeln.

Als Jungpflanzen brauchen sie keine direkte Sonne, aber doch ausreichend Licht, v.a. von oben, da die Wedel  nach der Entfaltung in die Waagerechte gestellt werden. Blätter beschneiden würde ich nicht. Frank hat schon gute Tipps zur Erhöhung der Luftfeuchte und zum Boden gegeben. Aus eigener Erfahrung im Freiland sind die Arten recht bodenvage, d.h. sie wachsen vergleichbar gut in leichten sandigen Böden und ihn Lehmböden ohne Staunässe. Im lichtarmen Winter empfiehlt sich vermutlich ein zusätzliches Pflanzenlicht von oben.

Falls die Archontophoenix sich gut eingewöhnt und ihr der Standort und Pflege zusagen, wird sie auch recht zügig in 5-8 Jahren die Zimmerdecke erreichen, da die Internodien am Stamm bei gutem Wachstum schnell immer größer werden und die Höhenzunahme beeindruckend ist. Eine 5-jährige aus Samen angezogene A. cunninghamiana im Freiland hat nun schon gut 2,3m Höhe erreicht an einem halbschattigen Platz. Dabei werden 6-8 Wedel pro Jahr gebildet.

Mit mehr Sonne wachsen alle Archontophoenix in der Jugend etwas mehr gestaucht. Natürlich wäre eine Kentia (Howea forsteriana) als Zimmerpalme die bequemere Wahl gewesen....aber mit etwas Aufwand sollte es mit deiner Neuanschaffung auch klappen.

Anbei ein Bild der Schwesterart A. alexandrae ("Alexanderpalme"), die ich als Dreiergruppe etwas sonniger gepflanzt habe (Bild von Januar 2017). Bei genügend Sonne sind neu austreibende Wedel wie bei Chambeyronia rötlich getönt und vergrünen später. Bei der Palme im Vordergrund ist auch zu erkennen, dass die Abstände zwischen den einzelnen Palmwedelansätzen am Stamm recht groß werden und somit die Palme flott in die Höhe wächst..

IMG_2183_20170701-1008.jpeg

Beitrag geändert von MarcTHR (01.07.2017 09:31)


Palmen u.a. Exoten Klimazone 6b und 10a
Actinokentia-Adonidia-Allagoptera-Archontophoenix-Arenga-Beccariophoenix-Bismarckia-Brahea-Butia-Caryota-Ceroxylon-Chamaedorea-Chamaerops-Chambeyronia-Copernica-Dictyosperma-Dypsis-Euterpe-Howea-Hyophorbe-Hyphaene-Jubaea-Jubaeopsis-Livistona-Lytocaryum-Nannorrhops-Oraniopsis-Parajubaea-Phoenix-Ravenea-Rhapidophyllum-Rhapis-Rhopalostylis-Roystonea-Sabal-Serenoa-Syagrus-Trachycarpus-Washingtonia-Wodyetia
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#5 01.07.2017 16:06

Ventricosa
Mitglied
Registriert: 30.06.2017
Beiträge: 14

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo Marc,

Wow, was für ein wundervolles Foto!

Ich bin nun wirklich am überlegen, die
Bangalow auf den Südbalkon zu stellen
und für mein Wohnzimmer eine Kentia zu kaufen. Optisch entspricht sie ja eigentlich auch dem, wonach ich suche.

Jetzt bin ich echt ins Grübeln gekommen :-D

Beitrag geändert von Ventricosa (01.07.2017 16:06)

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#6 03.07.2017 22:20

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 9

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo,

da ich jetzt auch stolzer Besitzer einer Archontophoenix alexandrae schreib ich meine Fragen mal hier dazu.

Wir Wohnen in einer Dachgeschosswohnung und in den Morgenstunden bekommt die Palme teilweiße direktes Licht von oben, des Weiteren hat das Zimmer in den Die Palme steht auf 3 Seiten Fenster die Richtung Norden, Westen und Süden ausgerichtet sind. Nach oben hin ist noch reichlich Platz weil das Zimmer in den Teil wo sie steht über zwei Geschosse geht, von oben sieht sie fasst noch eindrucksvoller aus als von unten. Für die nötige Luftfeuchtigkeit hab ich den Tipp mit den Untersetzer aufgegriffen und besprühe die Wedel regelmässig.

Meine erste Frage wäre jetzt ob das Licht ausreicht oder vor allem im Winter zuwenig ist?
Notfalls kann man ja mit einen Pflanzenlicht aushelfen, wodrauf sollte man da bei der Anschaffung achten?
Bei PPP habe ich mir jetzt auch Dünger bestellt, ist es ok wenn ich alle 2 Woche Dünge oder lieber einmal im Monat?
Wie erkennt man Fehler beim Gießen, sieht man den Blättern an ob zu wenig oder zuviel gegossen wurde?

Vielen danke schonmal für die Tipps und Antworten!

Liebe Grüße

Tobias

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#7 03.07.2017 22:24

Ventricosa
Mitglied
Registriert: 30.06.2017
Beiträge: 14

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Ich kann dir zwar leider keine deiner Fragen beantworten, aber mich bin neugierig, wie sich das Pälmchen macht. Hast du ein vielleicht Foto? :-)

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#8 04.07.2017 08:04

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.372

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Ob das Licht ausreicht, kann ich ganz schwer beurteilen. Am objektivsten wäre, wenn du das messen könntest. Das geht auch mit dem Belichtungsmesser einer Kamera, aber die genaue Berechnung müsste ich googeln. Eine A. alexandrae mag ohnehin keine direkte Sonne, insofern könnte das ausreichen.

Düngen und Gießen hängen sehr stark vom Substrat ab. Je durchlässiger das Substrat, desto mehr muss gewässert und gedüngt werden. Bei Verwendung von Blumenerde, die eben nicht sehr durchlässig ist, kann und muss man vorsichtiger gießen und düngen. Bei Zimmertemperatur muss auch im Winter - wenn auch etwas weniger - gedüngt werden. Im allgemeinen ist A. alexandrae eher ein Starkzehrer, also würde ich das Düngen eher nicht reduzieren.

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#9 04.07.2017 18:04

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 9

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Ich versuch es mal ein Foto hochzuladen, hoffe das Klappt.
IMG_7220.jpeg
Auf dem Foto sieht man auch das der unterster Wedel am absterben ist und sie hat so paar kleine gelbbraune Flecken an den unteren beiden Wedeln.

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#10 04.07.2017 18:54

Ventricosa
Mitglied
Registriert: 30.06.2017
Beiträge: 14

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Ich als Laie finde die Palme wunderschön! Die sieht gesund und vital aus :-)

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#11 04.07.2017 19:21

MarcTHR
Mitglied
Registriert: 28.12.2015
Beiträge: 338

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Ich denke du kannst zuversichtlich sein, dass das Licht - auch im Winter - ausreicht. Im NO-australischen "Dschungel" kommt am Boden bei jungen Palmen auch nicht soviel Licht an. Wenigstens wirst du keine Probleme mit gefräßigen Wanderheuschrecken an deinem Exemplar haben... die muss ich in Portugal immer von den Archontophoenix im Spätsommer vertreiben.


Palmen u.a. Exoten Klimazone 6b und 10a
Actinokentia-Adonidia-Allagoptera-Archontophoenix-Arenga-Beccariophoenix-Bismarckia-Brahea-Butia-Caryota-Ceroxylon-Chamaedorea-Chamaerops-Chambeyronia-Copernica-Dictyosperma-Dypsis-Euterpe-Howea-Hyophorbe-Hyphaene-Jubaea-Jubaeopsis-Livistona-Lytocaryum-Nannorrhops-Oraniopsis-Parajubaea-Phoenix-Ravenea-Rhapidophyllum-Rhapis-Rhopalostylis-Roystonea-Sabal-Serenoa-Syagrus-Trachycarpus-Washingtonia-Wodyetia
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#12 04.07.2017 21:20

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 9

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Danke das beruhigt mich erst mal, ich mach mir wahrscheinlich zuviel Gedanken. Das Heuschrecken an Palmen gehen habe ich noch nie gehört aber man lernt ja nie aus.

Wie ist das mit dem Umtopfen? Die Erde ist lehmig und locker und nicht komplett durchwurzelt, unten gucken ein paar Wurzeln 1-2 cm aus dem Topf die braun aussehen, die restlichen Wurzeln sehen eher weiß aus. Muss ich die brauen Wurzeln abschneiden oder kann man das vernachlässigen? Ich könnte mir vorstellen das sie mechanisch beschädigt wurde, weil sie ungeschützt waren und aus dem Topf geguckt haben.

Lieber Gruß

Tobias

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#13 04.07.2017 22:00

MarcTHR
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Beiträge: 338

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Du kannst die nicht vitalen Wurzeln einfach am Ballen lassen. Jeder nährstoffreiche und durchlässige Boden ist in Ordnung. Umtopfen würde ich erst bei voller Durchwurzelung des Ballens. Bei mir wachsen Archontophoenix problemlos in sandigem Boden, aber auch in rotem Kalklehm (Laterit, Terra rossa) oder in groben Kies und zwischen Blocksteinen in quasi Hydrokultur am Bach. Insgesamt sollte man nicht zu viel an den Zimmerpalmen "herumdoktern", sondern lediglich aufmerksam und regelmäßig Gießen, ab und an Düngen und auf Schädlinge prüfen.


Palmen u.a. Exoten Klimazone 6b und 10a
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#14 05.07.2017 11:01

Ventricosa
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Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo Marc,

würdest du denn eine gelieferte Palme sofort nach Erhalt umtopfen? Im Versandtopf ist ja dann noch keine Drainage gelegt und vermutlich kein spezielles Palmensubstrat...Das Pflänzchen soll sich schließlich direkt nach der Ankunft bei uns wohlfühlen smile

LG
Sarah

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#15 05.07.2017 21:56

MarcTHR
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Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo Sarah,

ich würde das Umtopfen 2-3 Wochen - bei Bedarf, d.h. suboptimaler Erde oder viel zu engem Topf- nach der Eingewöhnung am neuen Standort machen. Ein Zuviel an Stress, neben dem Standortwechsel, ist auch nicht vorteilhaft. In dieser Zeit muss man etwas aufmerksamer gießen und Staunässe vermeiden. Drainageschicht oder - wie Frank beschrieben hat - ein sehr durchlässiges Substrat ist zu empfehlen.


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#16 23.07.2017 15:13

Ventricosa
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Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo zusammen!
Die Bangalowpalme ist nun seit gut drei Wochen bei uns.
Leider hat sie sich vom Transport  (noch) nicht ganz erholt, wie man auf den Fotos sieht.

Kann ich sie in diesem Zustand denn umtopfen oder lasse ich sie besser noch eine Weile in Ruhe?
Und sollte ich schon jetzt einen größeren Topf nehmen? Aktuell hat er 24cm Durchmesser.

LG
Sarah

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20170723_153158.jpeg
20170723_153208.jpeg

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#17 23.07.2017 23:02

MarcTHR
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Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo,

der Topf scheint groß genug zu sein. Ist denn die Erde von brauchbarer Qualität/Struktur? Dann würde ich nur noch bis in den September hinein mild düngen und im Frühjahr erst umtopfen.

Falls der Standort im Bild der dauerhafte sein soll, bekommt sie vermutlich zu wenig Licht und wird nach und nach abbauen. Ideal ist ein sehr heller Standort ohne direkte Mittagssonne. Im Winter wird sich der Lichtmangel noch verstärken. Für Kentia wäre das okay, aber diese Art braucht es etwas heller.


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#18 23.07.2017 23:37

Ventricosa
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Beiträge: 14

Re: Archontophoenix cunninghaminia - Anfängerfehler vermeiden

Hallo!

Momentan steht sie noch im Substrat vom Kauf. Daher will ich sie in Palmenerde mit Drainage topfen, aber im selben Topf.

Ist das zu empfehlen?

Sie steht neben einem Südfenster, ganztägig hell aber nie direkte Vollsonne. Es ist bereits der hellstmögliche Platz der Wohnung.

LG

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