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#1 07.06.2017 18:15

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 5

Phoenix canariensis

Guten Abend,

da ich was Palmen angeht ein ziemlicher Neuling bin hätte ich ein paar Fragen.
Im Urlaub habe ich den ein oder anderen Samen unter einer Dattelpalme gesammelt, diese habe in dann in Keimbeutel, gefüllt mir Kokoshum gelegt. Die Samen befinden sich seit Mitte Mai in den Beuteln, die ersten sind nach ungefähr 2 Wochen Gekeimt. Ein paar haben schon den Boden der Beutel erreicht aber oben ist noch nichts angekommen, wie lang dauert es ungefähr vom keimen bis zum ersten Trieb?
Soll ich mit den umpflanzen in Töpfe warten bis der erste Trieb zusehen ist oder kann ich dies jetzt schon erledigen? Für die Keimlinge habe ich mir Töpfe 7x7cm x h 18cm besorgt, passen die von der Größe? Als Substrat hab ich an Blätonbruch 22%, Lavagranulat 22%, Pinienrinde 34% und Kokoshum 22% gedacht, ist das von der Zusammensetzung gut so? Des Weiteren frage ich mich ob man das Substrat auf Vorrat mischen kann oder sollte ich es lieber immer frisch mischen?

Lieber Gruß
Tobias

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#2 07.06.2017 18:58

Jessica
Mitglied
Ort: Helmstadt-Bargen
Registriert: 21.12.2015
Beiträge: 343

Re: Phoenix canariensis

Auf jeden Fall schon umtopfen. Die Wurzeln sollten nach Möglichkeit nämlich nicht krum wachsen.
Beim Substrat müssen die Experten mal antworten. Ich habs ähnlich gemacht, allerdings nicht ganz so viel Pinienrinde.

Beitrag geändert von Jessica (07.06.2017 18:59)

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#3 07.06.2017 20:18

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.305

Re: Phoenix canariensis

Ich weiß zwar nicht, wie du auf die krummen Prozentzahlen kommst (ich musste erstmal nachrechnen, ob da in Summe auch 100% herauskommt big_smile ), aber grundsätzlich ist die Idee mit dem mineralischen Anteil aus gebrochenem Blähton und Pinienrinde oder Kokohum nicht schlecht. Bei den Sämlingen würde ich aber darauf achten, dass die Blähton- oder Lavateilchen nicht zu groß sind. Ich persönlich bevorzuge bei Sämlingen ca. 60% Seramis und 40% Kokohum und topfe erst später in ca. 80% gebrochenen Blähton und 20% Pinienrinde. Bei Phoenix canariensis mag das aber auch ohne die Seramis-Stufe gehen, da die normalerweise recht schnell starke und viele Wurzeln entwickeln.

Ansonsten kann ich nur bekräftigen, was Jessica schon gesagt hat. Die solltest du jetzt schnellstens eintopfen. Idealerweise macht man das, wenn die Wurzel ca. 1-2 cm ist.

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#4 07.06.2017 20:41

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 5

Re: Phoenix canariensis

Super danke für die Antworten, ich hab die Keime jetzt eingetopft allerdings waren die Wurzeln länger als 2cm bzw. bei 2 kürzer als 1cm. Ich denke mal das sollte jetzt auch nicht so schlimm sein. Auf die krummen Prozentzahlen bin ich gekommen, weil ich mir ausgerechnet hab wieviel Substrat ich in Liter brauchen, dann hab ich die verschiedenen Materialien in bestimmte Liter Mengen eingeteilt und in Prozent umgerechnet. Bei den Blähton- und Lavateilchen hab ich drauf geachtet das ich eher kleine Teilchen hab und nur wenig größere.

Jetzt frage ich mich nur noch wie viel ich gießen muss und wie oft?

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#5 08.06.2017 08:00

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.305

Re: Phoenix canariensis

Eine generelle Regel für das Gießen gibt es eigentlich nicht. Das Substrat bei Palmen darf nie ganz austrocknen, aber fast keine Palme mag Staunässe, insbesondere in diesem frühen Stadium. Vielleicht eignet sich am ehesten die Regel, immer dann zu gießen, wenn die Oberfläche des Substrats abgetrocknet ist.

Je mehr mineralischen Anteil du in dein Substrat gemischt hast, desto mehr kannst und musst du gießen, da Blähton und Lava deutlich weniger Wasser halten als organische Substratanteile, desto weniger besteht aber auch die Gefahr von Staunässe. Bei dem Verhältnis, das ich benutze, gieße ich (im Sommer) jeden Tag, da überschüssiges Wasser komplett abläuft.

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#6 18.06.2017 21:11

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 5

Re: Phoenix canariensis

Hallo, eine Frage hätte ich jetzt noch oder besser gesagt zwei.
Die gekeimten Samen habe ich ja in Töpfe gepflanzt, jetzt ist es aber so das die Wurzeln unten schon rauskommen aber sich oben nichts tut.
Muss ich die Keimlinge schon umtopfen oder sollte ich den Wurzeln die unten raus kommen keine Beachtung schenken?
Meine zweite Frage wäre wie lang es ungefähr dauert bis man oben einen Trieb sieht?

Gruß Tobias

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#7 18.06.2017 21:19

Jessica
Mitglied
Ort: Helmstadt-Bargen
Registriert: 21.12.2015
Beiträge: 343

Re: Phoenix canariensis

Nur Geduld Tobias smile

Die sind eines morgens plötzlich da. So war es jedenfalls bei mir wink
Was für Töpfe hast Du benutzt? Phöenix machen lange tiefe Wurzeln. Da wäre es von Vorteil auch tiefe (Palmen-)Töpfe zu nehmen.

Offline

#8 18.06.2017 23:11

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 5

Re: Phoenix canariensis

Das mit der Geduld ist immer so eine Sache big_smile aber auch das bekomm ich hin wink
Ich hab mir extra tiefe Töpfe(7x7cm x h 18cm) besorgt, deswegen hat es mich auch gewundert das die Wurzeln schon unten raus kommen obwohl oben nichts zusehen ist.

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#9 19.06.2017 05:23

Jessica
Mitglied
Ort: Helmstadt-Bargen
Registriert: 21.12.2015
Beiträge: 343

Re: Phoenix canariensis

Das ist ganz normal smile Die bilden erstmal eine lange Wurzel.
Ich glaube, das es auch nicht mehr lange dauern wird, bis sie aus dem Substrat schauen wink

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#10 21.06.2017 16:57

TobiasDKo
Junior-Mitglied
Registriert: 07.06.2017
Beiträge: 5

Re: Phoenix canariensis

So der erste Trieb hat jetzt das Licht der Welt erblickt, mir ist allerdings ein kleines Missgeschick passiert.
Als ich den Topf angehoben hab bzw. wieder hingestellt hab sind ca. 1cm der Wurzel abgebrochen, ich hoffe das macht den Keimling nichts aus.

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#11 21.06.2017 19:24

Palmenhain_z
Senior-Mitglied
Registriert: 16.11.2013
Beiträge: 1.483

Re: Phoenix canariensis

Ich glaub nicht ! Alles ist GUT !!!    lol     wink


Hänigsen ("KASPERLAND") Region Hannover                         Klimazone t D  ( 7b )    45m über NN .


                                         Servus  und Grüetzi          HEINZ

Esta noche va a llover  que tiene cerca la luna  mi pozo cogera agua que no queda ninguna

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#12 22.06.2017 09:08

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.305

Re: Phoenix canariensis

Der Sämling hat zu diesem Zeitpunkt nur diese Absenkerwurzel gebildet. Bei vielen Arten ist das Abbrechen dieser Absenkerwurzel gleichbedeutend mit dem Tod des Sämlings. Ich habe auf diese Art die ein oder andere Medemia argun oder auch Jubaeopsis caffra ins Jenseits befördert. Da ist also absolute Vorsicht angesagt.

Phoenix-Palmen sind zwar etwas robuster, aber es kann durchaus sein, dass der Sämling sich jetzt nicht mehr weiterentwickelt und irgendwann abstirbt. Du kannst jetzt nur abwarten und vielleicht auch darauf hoffen, dass von den anderen Samen noch etwas kommt.

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