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#1 11.02.2017 11:12

Marzipan007
Neues Mitglied
Ort: Lübeck
Registriert: 11.02.2017
Beiträge: 1

Palmenerde

Welche Erde könnt Ihr für eine Kentia-Palme empfehlen? Wie oft sollte sie maximal gegossen werden?

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#2 11.02.2017 15:38

Palmenhain_z
Senior-Mitglied
Registriert: 16.11.2013
Beiträge: 1.634

Re: Palmenerde

Servus !


Willkommen im Forum !


gemischt_0018.gif

.....man sollte den Ballen in jedem Fall nicht austrocknen lassen . So 2 mal die Woche sollte reichen.
Auf keinen Fall die Palme "ertränken" !

Beitrag geändert von Palmenhain_z (11.02.2017 15:41)


Hänigsen ("KASPERLAND") Region Hannover                         Klimazone t D  ( 7b )    45m über NN .


                                         Servus  und Grüetzi          HEINZ

Esta noche va a llover  que tiene cerca la luna  mi pozo cogera agua que no queda ninguna

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#3 11.02.2017 17:50

Palmenhain_z
Senior-Mitglied
Registriert: 16.11.2013
Beiträge: 1.634

Re: Palmenerde

Servus !


Zu der zusamemsetzung der besten Erde sollten sich am besten andere Forumsmitglieder wie zum beispiel Hamal mal äußern!

Beitrag geändert von Palmenhain_z (11.02.2017 17:52)


Hänigsen ("KASPERLAND") Region Hannover                         Klimazone t D  ( 7b )    45m über NN .


                                         Servus  und Grüetzi          HEINZ

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#4 11.02.2017 21:51

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.371

Re: Palmenerde

Palmen wie Howea forsteriana (Kentiapalme) mögen in aller Regel durchlässiges Substrat, das aber immer leicht feucht sein muss. Absolute Trockenheit verzeiht fast keine Palme, genauso wenig wie Staunässe.

Ich empfehle daher immer einen hohen Anteil mineralische Komponenten (ca. 4-8mm Körnung). Dazu gehören gebrochener Blähton, Lavakies/-mulch oder Bimstein, je nachdem was der lokale Baumarkt führt (teilweise auch als Dämmstoff, also nicht in der Gartenabteilung). Obwohl viele Sand verwenden, empfehle ich das nicht, weil der zu fein ist und das Substrat wasserundurchlässig macht.
Dazu kommt dann noch ein geringer Anteil organisches Material wie Pinienrinde (2-8 mm), Kokohum oder auch Torf. Beim organischen Material ist wichtig, dass es einigermaßen stabil bleibt, weshalb beispielsweise normale Blumenerde nicht geeignet ist. Manche verwenden auch Kübelpflanzenerde, aber die kann aus meiner Sicht sehr unterschiedlich sein.

Ich verwende meist ein Mischungsverhältnis von 70 oder 80% mineralisch zu 20 oder 30% organisch, gieße dann im Sommer täglich, im Winter meist alle 2 Tage. Das Substrat speichert ausreichend Wasser für 1-2 Tage (im Winter 2-4 Tage, im Kalthaus reicht es auch 1 Woche und länger), aber das überschüssige Wasser läuft vollständig ab. Je höher der organische Anteil, desto weniger muss gegossen werden, aber desto höher ist auch die Gefahr von Staunässe. Bei 80:20 vermeidet man die Staunässegefahr komplett, man kann praktisch nicht zu viel gießen. Nur muss man im Sommer definitiv jeden Tag gießen, sonst besteht Vertrocknungsgefahr.

Falls die Palme (zeitweise) in einem Übertopf steht, gieße ich so viel, dass im Übertopf ca. 1-2 cm Wasser stehen. Dann halte ich die Palme sozusagen in "Hydrokultur". Das ist bei mir bei einigen Palmen im Winter der Fall. Im Sommer stehen sie dann wieder ohne Übertopf im Gewächshaus oder auf der Terrasse.

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#5 02.07.2017 10:34

Ventricosa
Mitglied
Registriert: 30.06.2017
Beiträge: 14

Re: Palmenerde

Hallo Frank,

ist es wirklich so viel besser, das Substrat selber zu mischen?

Bzw. was spricht eigentlich gegen fertig gemischte spezielle Palmenerde, wenn man darunter eine Drainage aus Blähton legt?

Wenn ich im Gartencenter eine Kentia kaufe, steckt sie vermutlich in "normaler" Blumenerde. Muss ich diese beim Umtopfen rückstandslos entfernen?

LG
Sarah

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#6 02.07.2017 18:11

Hamal
Senior-Mitglied
Ort: Werl, Zone tC
Registriert: 07.12.2013
Beiträge: 1.371

Re: Palmenerde

Hallo Sarah,

ganz grundsätzlich spielt das Substrat erstmal keine Rolle. Es muss ein paar grundlegende Fähigkeiten haben, wie z.B. den Wurzeln Halt geben, Wasser und Dünger aufnehmen und wieder abgeben können und Luft an die Wurzeln lassen.

Substrat, Wässern und Düngen bilden aber eine Einheit. Wenn ich Blumenerde verwende, muss ich möglichst weiches Wasser verwenden, vorsichtig düngen und vor dem Gießen prüfen, ob das Substrat schon wieder Wasser verträgt, weil es sonst Staunässe gibt. Wenn ich ein durchlässiges Substrat verwende (was es so nicht zu kaufen gibt), kann ich so viel gießen und düngen wie ich will. Alles, was zu viel ist, fließt unten aus dem Topf wieder heraus. Das macht das Gießen und Düngen einfach, es ist zeitsparend und auch die Urlaubsvertretung (und die meisten Anfänger) kann fast nicht falsch machen (außer zu wenig zu gießen).

Deswegen empfehle ich, das Substrat selbst zu mischen. Natürlich steht es jedem frei, eine andere Mischung zu verwenden, fertige Palmenerde zu kaufen oder sonst irgendetwas anderes zu tun, um seine eigene Erfahrungen zu sammeln. So habe ich das schließlich auch gemacht.

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